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3. Liga: Baunatal macht beim 36:36 in Ahlen Sack nicht zu – aber nicht unzufrieden

Ausgleich in letzter Sekunde

Ahlen. Unmittelbar nach der Schlusssirene ließen die Handballer des GSV Eintracht Baunatal die Köpfe hängen. „Natürlich waren wir erst mal enttäuscht“, sagte Trainer Mirko Jaissle nach dem 36:36 (16:14) bei der Ahlener SG. Kein Wunder. Den Ausgleich erzielten die Gastgeber eine Sekunde vor dem Ende. Bitter für den nordhessischen Drittligisten. Trotzdem verließen die Gäste die Friedrich-Ebert-Halle in Ahlen kurze Zeit später erhobenen Hauptes.

Denn Jaissles Mannschaft hatte in 60 intensiv geführten Minuten alles gegeben. „Wir haben toll gekämpft. Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen“, sagte der Eintracht-Trainer. 36 Tore in fremder Halle – das kann sich sehen lassen. Nur eine Sache nagte ein bisschen an ihm. Baunatal versäumte es, den Sack zuzumachen. Nach einem Treffer von Paul Gbur zum 33:30 lag die Eintracht drei Tore in Front – fünf Minuten standen da noch auf der Uhr.

Und es gab die Möglichkeiten nachzulegen. Das Problem: Die Gäste nutzten die Chancen nicht, dazu bekam Gbur noch zwei Minuten, schwups kamen die Ahlener wieder heran und glichen durch Luca Werner zum 33:33 aus (57.). Dann wurde es packend. Baunatal legte vor, Ahlen nach – und das bis zu letzten Sekunde.

Diese Schlussphase stand stellvertretend für die gesamte Partie. Es ging hin und her. Ein offener Schlagabtausch Wenn es ein Team schaffte, sich mit drei oder vier Toren abzusetzen, kämpfte sich der Gegner postwendend heran. Viel zu kritisieren gäbe es nicht, sagte Jaissle: „Nur im Angriff haben wir zu viele freie Würfe liegen gelassen.“ Zudem bekam die Deckung den überragenden Björn Wiegers nicht in den Griff – der Ahlener Kreisläufer traf neunmal für die Westfalen.

Auf Baunataler Seite fiel Phil Räbiger mit zehn Treffern auf. Er habe erneut ein starkes Spiel gemacht, lobte sein Trainer: „Aber ich will keinen hervorheben. Das war insgesamt eine sehr gute Mannschaftsleistung.“ Somit bleibt ein großes Schade angesichts des späten Ausgleichs. Aber auch die Erkenntnis, „dass wir mit dem Punkt sehr gut leben können“, fasste Jaissle zusammen.

Denn zum einen traten die Baunataler gegen ein Team an, das seit Anfang Dezember nicht mehr zu Hause verloren hat. Zum anderen festigte die Eintracht den achten Platz und kann langsam mit den Vorbereitungen für die Feier zum Klassenerhalt beginnen. Aber erst einmal müssen die Handballer durchschnaufen nach diesem tollen Spiel mit dem bitteren Ende. (lip)

Quelle: HNA

Ahlener SG: Niroda, Tesch – Michalczik (1/1), Rogowski (4), Wiegers, B. (9), Bekston (1), Hülsbusch (1), Wiegers, K. (5), Hümmecke, Stukalin (5/3), Seifert (3), Lemke (1), Wunderlich, Werner (6).

Baunatal: Horn, Paar – Gbur (5), Hujer (2), Plümacher, Schade, Vogel (7/2), Schütz, Räbiger (10), Geßner (8), Gabriel (4), Drönner.

Bericht aus Ahlen

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