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Joker Plümacher sticht

Nach 37:33-Sieg in Langenfeld rückt Eintracht Baunatal Rang sechs immer näher

Aus: HNA Kassel-Süd, 27. März 2017

Der Joker hat gestochen: Niklas Plümacher war einer der Matchwinner beim 37:33 (18:15)-Erfolg der Baunataler Eintracht im Gastspiel bei der SG Langenfeld. In der 37. Minute erst auch im Angriff eingewechselt, als Paul Gbur wegen einer Schulterverletzung nach seinem Treffer zum 23:21 passen musste, erzielte der 22 Jahre alte Halbrechte drei Tore in Folge zum 26:21 (42.) – und stellte so die Weichen auf Sieg im Rheinland.

„Das war ein Auftritt erster Güte“, lobte dann auch Trainer Mirko Jaissle seinen Joker. „Niklas verbessert sich seit einiger Zeit nun schon von Woche zu Woche, wird immer mehr ein kompletter Spieler. In der Abwehr neben Phil Räbiger macht er zuverlässig einen harten Job im Zentrum, und nun hat er auch noch mit tollen Toren seine Chancen in der Offensive genutzt“, sagte Jaissle nach einem „hart erkämpften, aber verdienten Sieg, der uns nun eine tolle Ausgangposition im Kampf um Platz sechs und die Teilnahme am DHB-Pokal beschert.“

Zwar sind die Großenritter trotz zuletzt 5:1 Punkten noch Tabellenachter, haben aber zu Krefeld (7./24:26) bereits aufgeschlossen und sind bis auf zwei Punkte an Lemgo II dran (6./26:24). Nächster Gegner nun am kommenden Samstag in der Rundsporthalle ist Volmetal, der Drittletzte.

Auffallend war diesmal die mannschaftliche Geschlossenheit der Eintracht. Denn während Torgarant Felix Geßner „nur“ dreimal einlochte, kamen die vier Linkshänder (Plümacher 5, Gbur 3, Schade 3, Vogel 3) zusammen auf 14 Treffer. Und endlich ging auch etwas über den Kreis, wo Max Schütz bei drei Treffern ohne Fehlwurf blieb. Jaissle: „Der Auftritt der Jungs war kämpferisch einmal mehr tadellos, aber wir haben diesmal auch mit Spielkultur und Nervenstärke überzeugt.“

Aus diesem starken Kollektiv aber ragten neben Plümacher noch zwei weitere Akteure heraus: Mittelmann Marvin Gabriel mit acht Treffern und Phil Räbiger, der hinten den Laden zusammen hielt und vorn sich gar über „Alle Neune“ freuen konnte.

Zwei Zwischenspurts

Beim ersten Zwischenspurt der Eintracht vom 9:9 (16.) zum 13:9 (19.) waren Gabriel (2), Schütz und Geßner die Torschützen, beim zweiten - kurz nachdem Langenfeld zum 19:19 (33.) ausgeglichen hatte - schlug Plümachers große Stunde. Und am Ende, als sich die Hausherren nach einem Fünf-Tore-Rückstand noch einmal auf 32:34 (57.) herangekämpft hatten, stellten Geßner und Vogel mit einem Doppelschlag binnen 51 Sekunden zum 36:32 endgültig die Weichen auf Sieg.

Langenfeld: Joest, Geske - Heier 1, Wolter 2, Preisegger 1, Adams 1, Klimke 1, Herff 1, Eich 7/1, Boelken 6/2, Menzlaff 10, Hambrock 1, Nelte 2, Issling

Baunatal: Paar, Horn - Gbur 3, Plümacher 5, Schade 3, Vogel 3/1, Schütz 3, Räbiger 9, Geßner 3, Gabriel 8, Drönner.

SR: Bargmann/Stein (Bornheim/Koblenz).

Zuschauer: 305

Siebenmeter: 3/4 : 1/1. Zeitstrafen: 8:8 Minuten

Spielfilm: 0:2 (2.), 3:2 (7.)., 7:6 (12.), 7:8 (14.), 9:9 (16.), 9:13 (19.), 15:18 - 19:19 (34.), 19:21 (36.), 21:22 (38.), 21:26 (42.), 31:33 (54.), 33:37.

Bericht aus Langenfeld: RP Online

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